Vorhandene Lehrwerke, Materialsammlungen etc. als Steinbrüche benutzen und diese und neu gefundene Materialien mit Hilfe von ChatGPT, passenden Prompts und eigener Leistung neu arrangieren und didaktisieren. ChatGPT als Didaktisierungspartner betrachten und ihn bitten das zu tun, was man selbst machen möchte, wofür man aber keine Zeit und Muße hat. ChatGPT nach neuen kreativen Ideen für die Didaktisierung fragen. Die Ergebnisse sind oft deutlich besser als die Vorschläge der Autoren in Handreichungen. Offensichtlich wurden diese noch nicht mit Hilfe von KI erstellt. Das wird sich aber ändern.
Im Literaturunterricht: Didaktisierung von Werken, für die es bis dato keine Materialien gab, kein Problem. Früher sehr aufwändig, jetzt ein Kinderspiel. Das gilt im Wesentlichen für Werke, deren Autorenrechte nicht mehr geschützt sind, da sie zum Beispiel aus dem 19. Jahrhundert stammen.
In Geschichte: Gute Quellen finden (natürlich keine KI-Fakes) und dann mit Hilfe von ChatGPT für die Auswertung didaktisieren. Am besten offizielle Operatoren mitgeben.
Wer hat schon Zeit, selbst ausführliche Musterlösungen zu formulieren. Das macht die KI. Die Ergebnisse werden von der studierten Lehrperson aber kritisch geprüft, korrigiert und ggf. ergänzt. Die Bearbeitung der so erstellten Aufgaben muss natürlich im Unterricht erfolgen, da ja Schüler sich ebenso leicht zu Hause mit der KI Musterlösungen erstellen lassen kann.