Erste praktische Versuchen mit KI (ChatGPT) im Unterricht (via Fobizz) - im Anschluss: Feedback-Gespräch mit Schülern (Klasse 10): Statements nach Aufgabe zur Erstellung eines kreativen Textes ....
- Bringt was in Sachen Medienkompetenz
- Eine nette Abwechslung
- Wenn man damit alle Aufgaben macht, lernt man nicht mehr viel und kann wenig, selbst Aufgaben lösen.
- Im Unterricht soll es aber auch so sein, dass man noch selbst, ohne KI-Hilfsmittel, machen soll
- Bei Textgenerierung durch KI wird die eigenständige Produktion von Text und die eigenständige Strukturierung von Texten nicht mehr gefördert.
- Wir haben den Eindruck, dass wir im Unterrichtsgespräch ein Thema besser begreifen und durchdenken, als wenn wir die Thematik und von ChatGPT vermitteln lassen.
- Man benötigt inhaltliche und sprachliche Kompetenzen, um gute Prompts zu formulieren und um die Ergebnisse prüfen und bewerten zu können. Diese Kompetenzen wurden bis dato nicht über KI-basiertes Lernen erworben.
- Ich benutze das nicht, auch nicht zu Hause, weil ich sonst nichts lerne. Und das ist dann nicht gut in Klassenarbeiten. Ohne Klassenarbeiten und Abschlussprüfungen würden wohl alle, Aufgaben zu Hause nur noch durch KI lösen.
- Einsicht, dass Benotungen häuslich erstellter Leistungen keinen Sinn machen, da diese mit Hilfe von KI rasch und in sehr guter Qualität erstellt werden können. GFS in Form von häuslich erstellten Präsentationen und Seminarkursarbeiten gelten als kaum mehr fair bewerbare Arbeiten, dürfen aber gerne bleiben, weil man sich so leicht sehr gute Noten holen kann. Erstes Fazit: Hohe Reflexionskompetenz über Sinn und Zweck von KI, noch starke Unterschiede in individueller Nutzung, Umgang mit KI im Sinne des Erwerbs von Medienkompetenz aber sehr erwünscht, Einsatz als Hilfsinstrument im Unterricht denkbar, aber starker Wunsch, unter Anleitung des Lehrers, auch selbständig, ohne zu viele Hilfsmittel, Aufgaben lösen zu können.