Schulpraxis

Für LuL: Pencil und Paper als letzte Rettungsanker?

Von Volker Wacker

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Nachstehender Text besprochen in einer durch KI erstellten Episode eines mögliche Podcasts

Nachstehender Text besprochen in einer durch KI erstellten Episode eines mögliche Podcasts

Benoteter Pencil und Paper-Zwang als letzte Rettung des bisherigen Lernens und Unterrichtens?

Nach Befragung zahlreicher SuS stellt sich heraus: SuS, die stark auf Schule und Noten orientiert sind, verzichten bewusst auf eine vollständige Erledigung von Hausaufgaben durch KI oder GMLS, weil sie sich vor suboptimalen Leistungen in Pencil- und Paper-Prüfungen fürchten. Wenn nun solche Prüfungsformate wegfallen, dann wird es spannend sein zu sehen, wie stark KI oder GMLS für Hausaufgaben genutzt werden. Vielleicht käme es dann aber auch zu einer breiten Durchsetzung anderer Formen von Hausaufgaben (Vorbereitung auf Themen oder Vorbereitung von mündlichen Zusammenfassungen und Wiederholungen). In der Schule könnte das bedeuten, dass es irgendwann nur noch Bewertungen diskursiver mündlicher Leistungen gibt. Man kann die Thematik aber gerne noch ausweiten: Was wird aus Bachelor-, Master-, Doktorarbeiten? Werden Sie noch zentrale Grundlage für Abschlüsse sein? Und wenn dies wegfällt, was ist dann der Ersatz für den Nachweis einer Qualifikation: Klausuren / Kolloquien? Und falls eine längere schriftliche Arbeit, die häuslich entsteht, der Nachweis bleibt, und niemand mehr nachweisen kann, ob es sich um Plagiat handelt, was ist dann daraus die Konsequenz: Macht es dann noch Sinn, in Arbeiten, die vor dem KI-Zeitalter standen, nach Plagiaten zu suchen? Um das Berechtigungssystem (Abschlüsse etc.) weiter zu legitimieren, wird das System wohl erst einmal an Paper und Pencil-Prüfungen unter Klausurbedingungen festhalten, auch wenn solche Formate dann mit Prozessen in der Arbeitswelt und im Alltag nicht mehr viel gemein haben.

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