Experiment: Aktuell führe ich Fremdsprachenunterricht und Gewi-Unterricht in höheren Klassen nur mit ChatGPT, Internet, Computer, Beamer und meinem eigenen Wissen und Können durch. Ohne Bücher, ohne Kopien und ohne Unterrichtsaufschrieb. Ziel ist die möglichst vor- und nachbereitungsfreie Stunde. Die Stunde entsteht im Kopf und mit ChatGPT als Live-Assistent in Lehrerregie mit Schülerbeteiligung. Dabei wird der Screen mit ChatGPT den SuS gezeigt, auch die Prompts, die auch mit SuS entstehen, zur Erzeugung des nächsten Unterrichtsschritts, von Aufgaben, Musterlösungen, auch von schülerzentrierten Arbeitsformaten. Die Ergebnissicherung kommt auch in ChatGPT ins Promptfenster und wird dann gemeinsam mit Schülern, die beim Prompten helfen, optimiert. Getippte anonyme Schülerlösungen aus dem Unterricht korrigieren wir auch gemeinsam mit der KI. Und natürlich haben wir auch Phasen ohne KI: klassisches USG, Partner- und Gruppengespräche etc. Am Ende sichere das Chatprotokoll, also die so entstandene und gehalten Stunde, in geeigneter Form, damit man darauf wieder, ohne Vorbereitung, zurückgreifen kann. Und in Klassen, die kein Tablet zur Verfügung haben, kommt die Ergebnissicherung auf die Lernplattform oder sie wird ganz konventionell und analog ins Heft übertragen.
Schulpraxis
ChatGPT und Unterricht ohne Vorbereitung
Experiment: Aktuell führe ich Fremdsprachenunterricht und Gewi-Unterricht in höheren Klassen nur mit ChatGPT, Internet, Computer, Beamer und meinem eigenen Wissen und Können durch.
Autor und redaktionell verantwortlich: Volker Wacker