Schulpraxis

LuL: KI - brauche ich nicht?

Von Volker Wacker

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"KI zur Vorbereitung meines Unterrichts, das brauche ich nicht - mein Unterricht steht und warum sollte ich meine Skripte ändern. Ich bekomme dafür ja auch nicht mehr Geld."

"KI zur Vorbereitung meines Unterrichts, das brauche ich nicht - mein Unterricht steht und warum sollte ich meine Skripte ändern. Ich bekomme dafür ja auch nicht mehr Geld."

Oft gehört und nicht falsch. Dennoch lohnt es sich, nochmals selbst Antworten auf folgende Fragen zu geben:

  • Kann ich meine Skripte, meine Wissensvermittlung, meine Didaktisierungen durch KI nicht neu arrangieren lassen, verbessern, noch kreativer und interessanter gestalten?
  • Passen meine Stunden noch in eine Zeit, wo Schüler selbst KI zu Hause benutzen, sollte ich nicht mehr Stunden im Sinne von flipped classroom anlegen, um im Unterricht weniger Zeit für Wissensvermittlung, die über eine KI in Form von Hand-Outs nach Hause verlegt wird, zu verlieren und mehr Zeit für Anwendung, Üben und Reflexion zu gewinnen, also für Formen des Unterrichts, wo eine Lehrerperson auch im KI-Zeitalter ein Mehrwert bildet?
  • Bleibe ich offen für Innovationen oder vergrößere ich den Generationen-Gap in Sachen moderner Informationskompetenz?
  • Und bei neuen Themen: verzichte ich auch da auf die Assistenz von KI?

Im Unterschied zu vielen vermeintlichen Innovationen, die als Welle des Zeitgeistes verpufften, ist KI keine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Sie ist - wie das Internet - gekommen, um zu bleiben. Daher lohnt sich die aktive Nutzung.

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